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Antje Dorn

Motorgirls
Motorgirls ist der Titel einer umfangreichen Bilderserie, die in den Jahren 2000 und 2001 entstanden ist. Sie besteht aus Gouachen auf Papier im Format 29,7 x 42 cm und Gemälden (Öl auf Leinwand) in verschiedenen Formaten.

Den ersten Führerschein der Geschichte erwarb eine Frau. Dennoch war es zu Beginn der Automobilisierung meist Männern vorbehalten, ein Auto zu fahren. So entwickelten sich bald Klischees und Vorurteile über das Verhältnis zwischen Frauen und Autos, die sich auch in Bildern manifestierten. Auch heute postieren Automobilunternehmen Frauen als Blickfang in der Werbung und auf Messen.
Antje Dorn setzt sich in ihren Gouachemalereien der Serie „motorgirls“ auf humorvolle Weise mit diesem Genre auseinander und zeigt zahlreiche Facetten. In überzeichneter Weise stellt sie Frauen dar, die am Steuer sitzen, an ihren Wagen arbeiten oder sich auf Motorhauben räkeln. Anstelle eines frivolen Auftretens, präsentiert Dorn ihre „motorgirls“ mal selbstbewusst, mal etwas unbeholfen und zeichnet mit der Vielfalt an Typen einen amüsanten Gegenentwurf zu Alltagsbildern.
 
Milli, 2000/2001, Gouache auf Papier, 29,7 x 42 cm
Delphine, 2000/2001, Gouache auf Papier, 29,7 x 42 cm

Janine, 2000/2001, Gouache auf Papier, 29,7 x 42 cm
Moni, 2000/2001, Gouache auf Papier, 29,7 x 42 cm
Ludmilla, 2000/2001, Gouache auf Papier, 29,7 x 42 cm
Doris, 2000/2001, Gouache auf Papier, 29,7 x 42 cm

Sissi, 2000/2001, Gouache auf Papier, 29,7 x 42 cm
Lizzy, 2000/2001, Gouache auf Papier, 29,7 x 42 cm

Rokka, 2000/2001, Gouache auf Papier, 29,7 x 42 cm
Miranda, 2000/2001, Gouache auf Papier, 29,7 x 42 cm
Santana, 2001, Gouache auf Papier, 29,7x42 cm, Sammlung Museum Ludwig, Köln
Tripplegitty, 2001, Gouache auf Papier, 29,7x42 cm