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Zoe Dittrich-Wamser

In ihren Arbeiten kombiniert die Düsseldorfer Künstlerin Zoe Dittrich-Wamser unterschiedliche Materialien miteinander und scheut sich dabei nicht, sich auch Abseits der Konventionen zu bedienen. Scheinbar Gegensätzliches wird, nicht ohne Augenzwinkern, vereint, so dass es sich gegenseitig trägt, stützt und (aus)hält - dabei heben sich die jeweiligen Elemente oft voneinander ab und widersprechen sich teilweise sogar.
 
Organisches wird Synthetischem gegenübergestellt, Fragiles wird statisch unter Massivem eingesetzt; harte, poröse Oberflächen treffen auf weiche, nachgiebige; klare, scharfe Kanten werden mit Rundungen kontrastiert. Neben Baumaterialien, wie Gips, Beton oder Stahl finden sich im Repertoire der Künstlerin beispielsweise Spaghetti, Taschentuchverpackungen, Gummibänder oder Obstschalen.
Räume und Wände sind dabei nie lediglich Ausstellungsfläche, sondern ausgesuchte Komponenten, die mit ihren Unebenheiten, Löchern und Strukturen Zoe Dittrich-Wamsers Werke ergänzen, erweitern und inspirieren.